Eigentlich ja klassisch und wie immer, ich wollte ihn nur mal eben TÜV- fertig machen. Vorne das Rohr war ein bisschen mürbe. Der Profi unter den  geneigten Lesern weiss natürlich, dass die Aussenhaut des Tritons aus Aluminium besteht und wenn mann da so “patschig dran” Stahl schweissen will ergibt das die interessantesten Löcher. Also “mal eben” die Bleche runter. Aber dafür müssen ja die Zierleisten ab und dafür diese ultraverrosteten Schrauben raus und dann stellt man fest, dass der Holzboden Morsch ist und dafür muss ja die Innenausstattung raus und dafür die Fenster (man will es ja ordentlich machen) und die Tapete und na ja, auf einmal ist die Garage voll und der Eriba war leer.

Na ja, und dann stellte ich fest , dass die Ursache der Durchrostungen und des vermodderten Holzes ja die undichten Fenster waren und die Rahmen dem entsprechend aussahen. also, Hand aufs Herz und die letzten 300 Schrauben und Nieten aufgebohrt und die verbliebenen Alubleche runter. Allerdings muss dafür erstmal das Ausstelldach demontiert werden und das feststehende Dach runter. Spätestens jetzt hätte jeder Wirtschaftler den Schrotthändler bestellt und einen guten Preis ausgehandelt um eine solide Basis für eine Anzahlung für einen neuen Wohnwagen zu leisten.
Der freundliche Oldtimerfreund geht zum Wohnwagenhändler, schaut sich die neusten Modelle an, bestellt Zierleisten für sein `66er Modell und feut sich auf die Wiedergeburt eines schönen und soliden Wohnwagen.

Und dann werden defekte Teile rausgetrennt und ...

auch so eine besch.... Arbeit mit mehreren Versuchen. Unsymetrische verschiedene Radien exakt nachbiegen. 3/4” Stahlrohr in Verbindung mit Gas und  Sauerstoff hilft.

Auch wenn das schon gut aussieht hat mich das nicht sonderlich motiviert. Links ist übrigens die Patentante Nicole unserer Tochter Anna. Anna kann man  hier sehr gut im Bauch von Sabine (rechts) erkennen. Danach kam der Winter und der Frühling und dann kam Anna. Dann kam noch ein paar mal der Frühling, der Winter und Johannes unser Sohn! Und zwischendurch  Wohnwagenrestaurieren! Schwachsinn! Aber weiter...

Das hat Klasse: Blechbeplankung im Sommerkleid....meine Frau! Was will Mann mehr!?

Hier haben mich meine Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, daß tägliches Arbeiten im Hof eines schönen Stadtteils einer schönen Stadt nicht  unbedingt jedermans Sache ist und haben mich des Platztes vewiesen. Ich konnte vor lauter gemecker meine Flex nicht mehr hören und bin umgezogen.

Das war mir dann doch zu Briefkasten und das Dach ward weiß

Fertigmontage!

wie schon erwähnt, Garage voll

Gammel anne Fensterecke

Hier überviel mich der Flitz den WW komplett abzubeizen und als Airsteamer (übrigens meine einzige Alternative) für sozial Gebrechliche durchzuschummeln. Siehe weitere Bilder.

neu aufgebaut. Übrigens waren es eigentlich nur der vordere und hintere Unterzug und die hier gezeigte Fenster so richtig verrostet, was für einen Installateur ja nicht so das Problem war aber ich habe schon gemerkt, dass Eriba den Wohnwagen nicht für die Ewigkeit gebaut hat (wirtschaftlich gesehen nicht verkehrt! Hat ja 40 Jahre gehalten! Die tun was für den  Nachwuchs).

die Nachbarn zweifelten so langsam an unserm Verstand und redeten vorsichtshalber nicht mehr mit uns.
würd`ich auch nicht

Hier befinden wir uns an der Schwelle der Entscheidung: Wohnwagen oder Motorboot?

Jau, das tut gut, lackieren lassen. Wobei, er sieht schon gut aus so ohne Lack, oder?

more to come !!!!
Ich muss erst mal die Fotos finden!